17.08.13

Fuchs & Waschbaer im Wald

Hallo ihr Lieben,
meine Güte ist das eine Ewigkeit her seit ich das letzte Mal gebloggt habe! Eieiei! Die letzten Monate waren so turbulent, voll gestopft mit Terminen, Geburtstagsfeiern und vielem mehr. Da war mein Kopf so voll mit vielen Dingen, dass ich keine Zeit und auch keine Motivation hatte in den wenigen freien Minuten zu bloggen. Mittlerweile ist es ein wenig ruhiger geworden, naja nur ein wenig, und ich habe beschlossen es noch einmal mit dem Bloggen zu versuchen. Es ist einfach so eine tolle Motivation für mich zu backen und zu basteln und mich überhaupt kreativ zu betätigen. Daher werde ich auch bald noch von Abenteuern bzw. Dingen aus dem Leben mit meinem Hund(en) berichten. Warum, werde ich dann zu gegebener Zeit erläutern. So viel also schon mal zu meinen Zukunftsplänen für den Blog...ach ja und ein neues Blogdesign möchte ich auch schon seit Monaten erstellen, mal schauen, wann ich Zeit finde. Im Moment läuft es nämlich endlich mit dem Fotografieren richtig gut bzw. möchten auf einmal relativ viele Leute ihre Hunde von mir fotografiert haben und das macht soo viel Spaß (braucht aber auch viel Zeit)! Wer mag, kann ja mal hier auf meinem Fotoblog nachschauen oder auf meiner Facebookseite :)

So nun genug geredet. Jetzt zum eigentlichen Thema dieses Posts. Wie ich schon mal erzählt habe, lese ich die Mollie Makes total gerne. Es gibt (bald schon gab) ein tolles Gewinnspiel der Mollie Makes Macher. Und zwar sollte man aus dem aktuellen Heft einen Fuchs, Waschbären und ein Herz nachnähen, diese fotografieren, die Bilder dem Verlag schicken und dazu schreiben, wem man mit den drei Dingen eine Freude machen möchte. Denn darum geht es in der Aktion: anderen eine Freude machen mit den süßen Waldbewohnern. Da ich die beiden Tierchen so goldig fand, habe ich mich auch hingesetzt und fleißig Filz zusammengenäht. Leider etwas unregelmäßig, aber in reiner Handarbeit hergestellt ;)
Tja und hier sind nun meine Fotos. Ich hatte so viel Spaß dabei mit den Tierchen durch den Wald zu hüpfen und Fotos zu machen...hach...das war toll. Muss ich unbedingt öfters machen!









Da es mir zu unkreativ bzw. lieblos war die Tierchen einfach so zu verschenken, habe ich aus ihnen einen Türkranz bzw. -stab gebastelt. Das hat mich jede Menge Nerven gekostet, aber ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im Prinzip geht es auch ganz schnell. Im Wald einen Ast, einen Tannen/Kiefernzweig, ein Stück Rinde und ein paar kleine Kierfnzapfen sammeln.

Die Rinde mit dem Spruch und Lackstift beschriften. Anschließend die Äste aufeinander kleben mit Heißkleber. Das Schildchen ebenfalls ankleben. Dann die Kiefrnzapfen mit Nylonfaden festbinden. Nun kommt der schlimmste Teil: Fuchs und Waschbär befestigen! Ich wollte sie nicht mit Heißkleber festmachen (was am einfachsten gegangen wäre), da ich möchte, dass die Tiere auch noch anderweitig verwendet werden können, falls gewünscht. Daher habe ich Schaschlikspießchen an die Äste geklebt, die als Stütze für die Tiere dienten. An diese Spieße habe ich die Tiere mit Draht (den hab ich hinten durch den Körper gezogen) gebunden, also wie bei einem Totempfahl ;) Ja und dann war das Ganze nach viel Gefluche fertig und konnte an der Haustür befestigt werden. Das Gesteck schenkte ich nämlich meiner Mutter und hab ihr damit eine Freude gemacht. Sie hat mich schließlich von klein auf ans Basteln herangeführt, ohne sie wäre ich gar nicht so weit gekommen mit dem Basteln, Werkeln und Tun. Daher ein kleines Dankeschön für all das und noch mehr!







Entschuldigt den langen Post. Ich war wohl so aufgeregt, mal wieder hier zu schreiben :) Nun werde ich für drei Tage einen Kurzurlaub machen und dann hoffentlich wieder regelmäßiger bloggen. Bis dann und ein schönes Wochenende euch allen!!!

29.04.13

Karte mit Blumensamen

Hallihallo ihr Lieben!!!
Vor ein paar Tagen benötigte ich dringend und vor allen Dingen schnell eine Karte. Da das Wetter dauerschlecht war, hatte ich die Idee ein paar kleine "Sonnen" mit der Karte zu verschenken. So entstand eine Streifenkarte mit Sonnenblumenkernen/samen mit dazu passendem Briefumschlag.

Für die Karte braucht ihr nur wenige Dinge und sie ist auch relativ schnell gebastelt, wie ich finde:

Als erstes nehmt ihr ein Stück Organza (ich hatte eine Schlaufe von einem billigen Vorhang übrig) oder ein Plastiktütchen. Dieses näht ihr auf drei Seiten zu. Das geht mit der Nähmaschine (ich freunde mich doch tatsächlich so langsam mit ihr an) ruckzuck. Anschließend wird das kleine Säckchen mit den Samen befüllt und auch auf der vierten Seite zugenäht.

Das Tütchen näht ihr nun an der passenden Stelle auf der Kartenvorderseite fest.

Dann klebt ihr zwei verschiedene Papierstreifen über das Tütchen. Ich habe einen einfarbigen und einen gemusterten Streifen verwendet. Bei dem einfarbigen habe ich noch Blümchen ausgestanzt, so dass es ein wenig wie eine Bordüre aussah. Aus den ausgestanzten Blumen habe ich ein kleines 3D Blümchen mit Glitzersteinchen gebastelt, welches der Karte den letzten Schliff verlieh.

Nun muss nur noch die Innenseite, auf welcher die Naht sichtbar ist, aufgehübscht werden. Dazu schnitt ich die Packung der Blumensamen zusammen und klebte sie passend auf die Innenseite:

Für die Karte habe ich aus einem farblich passenden Papier einen stinknormalen Umschlag gebastelt, der noch mit Masking Tape aufgepimpt wurde :) Fertig!

20.04.13

Baerlauch-Kaese-Spaetzle



Hallihallo zusammen!!!
Die letzten Tage und Wochen waren für mich sehr turbulent.
Zum einen begann ich eine Woche vor Ostern mein Praxissemester bzw. Praktikum. Das macht super viel Spaß und ich bin einfach so glücklich endlich aus der Uni raus zu sein und wieder eine Arbeit machen zu dürfen, die mir Spaß macht :) Allerdings ist es doch stressiger als ich gedacht hatte bzw. mache ich es mir ein bisschen stressiger. Mir fallen im Moment einfach so viele Dinge ein, die man gut mit den Kindern machen könnte, so dass ich abends nur noch am Gedanken spinnen/entwickeln und ausprobieren bin. Aber das ist ein wirklich gutes Gefühl!

Hinzu kamen dann noch etliche große Verwandtschaftseinladungen, für die viel gebacken und dekoriert werden musste. Das hat natürlich auch viel Zeit gekostet.
Um allem die Krone aufzusetzen, hatten wir nun fast eine Woche lang kein Internet mehr. Es war auf einmal tot und unser "freundlicher" Internetanbieter hat sich alle Zeit der Welt gelassen das Problem zu beheben....Tsss
Weiterhin könnte ich einen riesigen "Wutpost" über web.de schreiben. Ich sag euch, das sind vielleicht Abzocker! Irgendwie wurde mein e-Mail Konto dort gehackt/gesperrt. Auf jeden Fall konnte ich nicht mehr darauf zu greifen. Also schrieb ich eine e-Mail an web.de (es war schon ein riesen Aufwand überhaupt deren Mail Adresse herauszufinden). Die Antwort bestand aus einem Hinweis, dass man für das kostenlose e-Mail Angebot nicht auch noch einen kostenlosen Support anbieten könne und ich daher bei ihnen anrufen solle für fast 2€ die Minute! Hallo?! Bin ich Krösus? Auch die mühsam herausgefundene kostenlose Telefonnummer verwies mich auf die kostenpflichtige. Pff...das seh ich überhaupt nicht ein. Also kehre ich web.de nun den Rücken und ändere alle Sachen auf eine neue e-Mail Adresse, was doch ziemlich zeitintensiv ist.

Allerdings möchte ich euch natürlich nicht nur voll plappern, sondern auch ein Rezept zeigen. Im Moment ist schließlich wieder Bärlauchzeit! Wenn man durch den Wald läuft, duftet es überall wunderbar nach Knoblauch und alles ist bedeckt von den schmackhaften grünen Blättern.



Daher pflückte ich neulich auch ein paar Bärlauchblätter, aus denen ich Spätzle zubereitete. Diese wiederum wurden zu einem leckeren Käsespätzleauflauf verarbeitet. Wirklich lecker und die giftgrüne Farbe der Spätzle allein hat schon gereicht mich in Verzückung geraten zu lassen :)




Hier nun das Rezept für die Bärlauchspätzle, welches eine abgewandelte Variante des Spätzlerezeptes aus einem Johann Lafer Buch (das sich mein Vater vor Jahren gekauft und bisher nie benutzt hat) ist.
Für 3-4 Personen benötigt ihr:
4 Eier
50ml Mineralwasser
250g Mehl
50g Bärlauch
Muskatnuß
Salz

Für die Käsespätzle:
200g geriebener Gouda Käse
200g geriebener Mozarella Käse
5 EL Sahne



1. Den Bärlauch kleinhäxeln oder pürieren.
2. Die Eier mit dem Mineralwasser verquirlen.
3. Mehl und Bärlauch portionsweise unterrühren und den Teig so lange mit einem Kochlöffel weiter schlagen bis er Blasen wirft. Der Teig fängt wirklich fast von alleine an große Blasen zu entwickeln, die dann platzen (finde ich immer wieder faszinierend).
4. Den Teig mit Salz und Muskat nach Geschmack würzen.
5. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise auf ein Brett schmieren und Spätzle abschaben. Das funktioniert am besten, wenn ihr den Schaber öfters mit kaltem Wasser befeuchtet. Schwimmen die Spätzle oben, könnt ihr sie mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen, abtropfen lassen und in einen leeren Topf verwahren.



Sind alle Spätzle fertig, fettet ihr eine Auflaufform ein. In diese macht ihr ca. 3/4 des Käse, Salz sowie die Spätzle. Nun alles gut mit den Händen vermischen. Zu letzt wird die Sahne über alles geschüttet und der restliche Käse als oberste Schicht auf dem Auflauf verteilt. Das Ganze kommt nun für 35 Minuten in den auf 180 ° Heißluft vorgeheizten Ofen.
Guten Apettit!!!



Ein schönes Wochenende euch!!!

28.03.13

PAMK: Kindheitserinnerungen

Guten Tag zusammen,
vielleicht kennt ihr auch die Aktion "Post aus meiner Küche"?
Es gibt sie mittlerweile schon ein Jahr. Dabei wird immer ein Thema bestimmt, zu welchem man einem Tauschpartner in der Küche Leckereien werkelt. Im Gegenzug erhält man auch ein leckeres Päckchen vom Tauschpartner. So haben alle etwas davon und man lernt neue Rezepte und Essen kennen. Ich finde diese Aktion soo klasse und möchte schon so lange daran teilnehmen. Leider lagen die Termine bisher immer so, dass ich durch Prüfungen oder viele andere Termine keine Zeit hatte mit zu machen. Dieses Mal lag der Termin aber sehr passend für mich, so dass ich diesen Sonntag (und halben Samstag) viel in der Küche stand und so einiges gebacken habe. Leider hatte ich so meine Probleme mit unserem neuen Ofen. Den haben wir erst seit ca. 2 Wochen und er "verhält" sich einfach ganz anders als der Alte, den leider das Zeitliche gesegnet hat. Ich hoffe, dass sich meine Tauschpartnerin trotzdem gefreut hat.

Meine Kindheit ist zwar noch nicht lange her, aber um so länger ich darüber nach dachte, desto mehr Lieblingsgebäcke fielen mir ein. Als erstes ist da natürlich Mama's Marmorkuchen. Den habe ich schon immer geliebt und tue ich immer noch. Am liebsten mit richtig viel Schokoladenkuvertüre und Smarties :) Ein richtiger Kindergeburtstagskuchen eben! Das war auch der erste Kuchen, den ich ganz allein backen konnte. Für mich also sehr besonders.



Da ich einen großen Marmorkuchen schlecht verschicken konnte, hab ich einfach kleine Marmor-Gugls gebacken. Ja, das Gugl-Fieber hat auch mich erreicht (mehr dazu demnächst).





Die Gugl habe ich zusammen mit den restlichen Smarties (ich habe Smarties immer geliebt) in ein Glas gesteckt. Ich fand das ganz hübsch mit den vielen Farben...



20.03.13

Gesunde Ofengerichte I

Hallihallo zusammen!!!
Wir (meine Eltern, Bruder und ich) sind im Moment auf dem "Fasten-Tripp", wie scheinbar so ziemlich jeder in dieser Zeit ;) Zum einen entsagten wir jeglichen Süßigkeiten und Chips im Zeitraum von Aschermittwoch bis Ostersamstag (bitte, bitte sei bald da lieber Ostersamstag!). Das klappt ganz gut und es hat auch noch keiner dagegen verstoßen. Da wir alle, ich besonders, seeehrrr schokoladensüchtig sind, war dieser Schritt notwendig, um den Schokoladenkonsum runterzufahren. Daher wird sich in meinem Osterkörbchen auch kein Schokohase, sondern Gummibärschlangen befinden.

Da dieses Fasten meiner Mutter noch nicht effektiv genug erschien, kam sie auf die tolle Idee "Heilfasten" zu machen, damit wir alle mal richtig entgiften können. Dafür soll es angeblich gut sein. Das schlimmste dabei ist: man darf eine Woche lang nichts essen. Bei dem Gedanken grummelte mein Magen schon. Aber aufgrund unterschiedlicher Berichte und der wiederholten Versicherung man hätte kein Hungergefühl, dachte ich, dass es vielleicht ganz gut und gesund wäre. Tjaaa...ich bin da wohl eine Ausnahme. Anstatt mich besser zu fühlen oder zumindest normal, fühlte ich mich immer schlechter, ja sogar fast so als hätte ich Grippe. Das war für mich kein Zustand, weshalb ich bereits nach zwei Tagen aufgegeben habe. Aber Hut ab vor meiner Familie, die drei haben es doch tatsächlich durchgezogen!

Auf jeden Fall darf nach dem Fasten eine Woche lang weder Zucker, noch Milch, Fleisch oder Fettiges essen. Kurz man muss sehr gesund leben. Da ich kein großer Gemüsefan bin, aber inzwischen auch die Meinung vertrete, dass eine Ernährungsumstellung nicht schaden könnte, durchsuchte ich das Internet nach schmackhaften vegetarischen Rezpten. Ich fand einige, die sich ganz lecker anhörten und beschloss daher sie mal auszuprobieren. Wie es der Zufall so wollte, hatte ich viele Gerichte ausgewählt, die im Ofen zubereitet werden können. Ein guter Einstieg ins Kochen, wie ich finde, ist der Ofen doch mein allerliebstes Küchengerät.
Daher möchte ich euch die nächste Zeit drei leckere, gesunde Ofengerichte vorstellen.
Beginnen wir mit dem ersten Gericht:

Die leckeren Pancakes fand ich auf Inas Blog. Da mein Bruder aber keine Zucchini mag, entschlossen meine Mutter und ich, zwei verschiedene Pancakes zu machen.

Hier also die (etwas abgewandelten) Rezpte:





Für die Dips einfach die Zutaten jeweils miteinander verrühren und nach persönlichem Geschmack würzen.


Zu den Pancakes passt noch gut ein Salat. Da es bei uns ebenfalls Unstimmigkeiten in der Salatfrage gibt, gab es sowohl Feld- als auch Karottensalat.

Tipp: Wärmt die Teller vor, denn die Pancakes kühlen wirklich verdammt schnell aus. Oder packt sie in einen warmen Topf oä. Denn unsere waren schon kalt, sobald sie den Teller berührten. Ich bin ja sonst nicht so für dieses Vorgewärme, aber in diesem Fall sollte man es wirklich tun.

Einen tollen Start in die Woche euch!!!