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20.04.13

Baerlauch-Kaese-Spaetzle



Hallihallo zusammen!!!
Die letzten Tage und Wochen waren für mich sehr turbulent.
Zum einen begann ich eine Woche vor Ostern mein Praxissemester bzw. Praktikum. Das macht super viel Spaß und ich bin einfach so glücklich endlich aus der Uni raus zu sein und wieder eine Arbeit machen zu dürfen, die mir Spaß macht :) Allerdings ist es doch stressiger als ich gedacht hatte bzw. mache ich es mir ein bisschen stressiger. Mir fallen im Moment einfach so viele Dinge ein, die man gut mit den Kindern machen könnte, so dass ich abends nur noch am Gedanken spinnen/entwickeln und ausprobieren bin. Aber das ist ein wirklich gutes Gefühl!

Hinzu kamen dann noch etliche große Verwandtschaftseinladungen, für die viel gebacken und dekoriert werden musste. Das hat natürlich auch viel Zeit gekostet.
Um allem die Krone aufzusetzen, hatten wir nun fast eine Woche lang kein Internet mehr. Es war auf einmal tot und unser "freundlicher" Internetanbieter hat sich alle Zeit der Welt gelassen das Problem zu beheben....Tsss
Weiterhin könnte ich einen riesigen "Wutpost" über web.de schreiben. Ich sag euch, das sind vielleicht Abzocker! Irgendwie wurde mein e-Mail Konto dort gehackt/gesperrt. Auf jeden Fall konnte ich nicht mehr darauf zu greifen. Also schrieb ich eine e-Mail an web.de (es war schon ein riesen Aufwand überhaupt deren Mail Adresse herauszufinden). Die Antwort bestand aus einem Hinweis, dass man für das kostenlose e-Mail Angebot nicht auch noch einen kostenlosen Support anbieten könne und ich daher bei ihnen anrufen solle für fast 2€ die Minute! Hallo?! Bin ich Krösus? Auch die mühsam herausgefundene kostenlose Telefonnummer verwies mich auf die kostenpflichtige. Pff...das seh ich überhaupt nicht ein. Also kehre ich web.de nun den Rücken und ändere alle Sachen auf eine neue e-Mail Adresse, was doch ziemlich zeitintensiv ist.

Allerdings möchte ich euch natürlich nicht nur voll plappern, sondern auch ein Rezept zeigen. Im Moment ist schließlich wieder Bärlauchzeit! Wenn man durch den Wald läuft, duftet es überall wunderbar nach Knoblauch und alles ist bedeckt von den schmackhaften grünen Blättern.



Daher pflückte ich neulich auch ein paar Bärlauchblätter, aus denen ich Spätzle zubereitete. Diese wiederum wurden zu einem leckeren Käsespätzleauflauf verarbeitet. Wirklich lecker und die giftgrüne Farbe der Spätzle allein hat schon gereicht mich in Verzückung geraten zu lassen :)




Hier nun das Rezept für die Bärlauchspätzle, welches eine abgewandelte Variante des Spätzlerezeptes aus einem Johann Lafer Buch (das sich mein Vater vor Jahren gekauft und bisher nie benutzt hat) ist.
Für 3-4 Personen benötigt ihr:
4 Eier
50ml Mineralwasser
250g Mehl
50g Bärlauch
Muskatnuß
Salz

Für die Käsespätzle:
200g geriebener Gouda Käse
200g geriebener Mozarella Käse
5 EL Sahne



1. Den Bärlauch kleinhäxeln oder pürieren.
2. Die Eier mit dem Mineralwasser verquirlen.
3. Mehl und Bärlauch portionsweise unterrühren und den Teig so lange mit einem Kochlöffel weiter schlagen bis er Blasen wirft. Der Teig fängt wirklich fast von alleine an große Blasen zu entwickeln, die dann platzen (finde ich immer wieder faszinierend).
4. Den Teig mit Salz und Muskat nach Geschmack würzen.
5. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise auf ein Brett schmieren und Spätzle abschaben. Das funktioniert am besten, wenn ihr den Schaber öfters mit kaltem Wasser befeuchtet. Schwimmen die Spätzle oben, könnt ihr sie mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen, abtropfen lassen und in einen leeren Topf verwahren.



Sind alle Spätzle fertig, fettet ihr eine Auflaufform ein. In diese macht ihr ca. 3/4 des Käse, Salz sowie die Spätzle. Nun alles gut mit den Händen vermischen. Zu letzt wird die Sahne über alles geschüttet und der restliche Käse als oberste Schicht auf dem Auflauf verteilt. Das Ganze kommt nun für 35 Minuten in den auf 180 ° Heißluft vorgeheizten Ofen.
Guten Apettit!!!



Ein schönes Wochenende euch!!!

20.03.13

Gesunde Ofengerichte I

Hallihallo zusammen!!!
Wir (meine Eltern, Bruder und ich) sind im Moment auf dem "Fasten-Tripp", wie scheinbar so ziemlich jeder in dieser Zeit ;) Zum einen entsagten wir jeglichen Süßigkeiten und Chips im Zeitraum von Aschermittwoch bis Ostersamstag (bitte, bitte sei bald da lieber Ostersamstag!). Das klappt ganz gut und es hat auch noch keiner dagegen verstoßen. Da wir alle, ich besonders, seeehrrr schokoladensüchtig sind, war dieser Schritt notwendig, um den Schokoladenkonsum runterzufahren. Daher wird sich in meinem Osterkörbchen auch kein Schokohase, sondern Gummibärschlangen befinden.

Da dieses Fasten meiner Mutter noch nicht effektiv genug erschien, kam sie auf die tolle Idee "Heilfasten" zu machen, damit wir alle mal richtig entgiften können. Dafür soll es angeblich gut sein. Das schlimmste dabei ist: man darf eine Woche lang nichts essen. Bei dem Gedanken grummelte mein Magen schon. Aber aufgrund unterschiedlicher Berichte und der wiederholten Versicherung man hätte kein Hungergefühl, dachte ich, dass es vielleicht ganz gut und gesund wäre. Tjaaa...ich bin da wohl eine Ausnahme. Anstatt mich besser zu fühlen oder zumindest normal, fühlte ich mich immer schlechter, ja sogar fast so als hätte ich Grippe. Das war für mich kein Zustand, weshalb ich bereits nach zwei Tagen aufgegeben habe. Aber Hut ab vor meiner Familie, die drei haben es doch tatsächlich durchgezogen!

Auf jeden Fall darf nach dem Fasten eine Woche lang weder Zucker, noch Milch, Fleisch oder Fettiges essen. Kurz man muss sehr gesund leben. Da ich kein großer Gemüsefan bin, aber inzwischen auch die Meinung vertrete, dass eine Ernährungsumstellung nicht schaden könnte, durchsuchte ich das Internet nach schmackhaften vegetarischen Rezpten. Ich fand einige, die sich ganz lecker anhörten und beschloss daher sie mal auszuprobieren. Wie es der Zufall so wollte, hatte ich viele Gerichte ausgewählt, die im Ofen zubereitet werden können. Ein guter Einstieg ins Kochen, wie ich finde, ist der Ofen doch mein allerliebstes Küchengerät.
Daher möchte ich euch die nächste Zeit drei leckere, gesunde Ofengerichte vorstellen.
Beginnen wir mit dem ersten Gericht:

Die leckeren Pancakes fand ich auf Inas Blog. Da mein Bruder aber keine Zucchini mag, entschlossen meine Mutter und ich, zwei verschiedene Pancakes zu machen.

Hier also die (etwas abgewandelten) Rezpte:





Für die Dips einfach die Zutaten jeweils miteinander verrühren und nach persönlichem Geschmack würzen.


Zu den Pancakes passt noch gut ein Salat. Da es bei uns ebenfalls Unstimmigkeiten in der Salatfrage gibt, gab es sowohl Feld- als auch Karottensalat.

Tipp: Wärmt die Teller vor, denn die Pancakes kühlen wirklich verdammt schnell aus. Oder packt sie in einen warmen Topf oä. Denn unsere waren schon kalt, sobald sie den Teller berührten. Ich bin ja sonst nicht so für dieses Vorgewärme, aber in diesem Fall sollte man es wirklich tun.

Einen tollen Start in die Woche euch!!!

09.03.13

Geschenkkorb: Fischbutter (2) & Baguette

Hallihallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch zeigen, wie ich einen Geschenkkorb für meine Oma zum Geburtstag gemacht habe. Es sei schon mal vorweggenommen, dass sie sich riesig darüber gefreut hat :)
Ich hatte lange überlegt, was ich ihr denn schenken könnte. Mittlerweile ist es für mich immer schwieriger die "älteren" Verwandten zu beschenken. Erstens habe ich ihnen schon so viel gebastelt und zweitens haben sie schon genug "Tüddelkram" rumstehen. Daher greife ich oft auf selbstgemachte Süßigkeiten als Geschenk zurück. Allerdings steht meine Oma nicht so sehr auf Süßkram. Also fiel auch dieser Plan flach. Glücklicherweise erinnerte ich mich daran, dass sie Fisch sehr mag und so ergab eins das andere und ich werkelte einen "Schönen-Abend-Korb" für sie.



Als "Korb" nahm ich eine alte Mandarinen-Kiste, welche ich, so hoffe ich zumindest, hübsch verpackt habe:



In die Kiste kam, wie ihr auf dem rechten Bild oben sehen könnt, eine kleine Flasche Wein. Diese umwickelte ich mit einem weiteren Stück der Serviette und zwei unterschiedlichen Masking Tapes (ich war so aufgeregt, dass ich sie endlich mal benutzen konnte).
Die Flasche Wein sollte zu dem selbstgemachten Baguette passen.

Das Rezept für das Baguette entnahm ich dem tollen Buch "Backen mit Leila" von Leila Lindholm. Allerdings musste ich es etwas ändern, damit die Menge stimmte und ich "gewöhnliches" Weizenmehl verwenden konnte. So ergibt das Rezept zwei mittelgroße Baguette:

1. 3g frische Hefe durch Rühren in 150ml kaltem Wasser auflösen.
2. 150g Mehl hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.
3. Den Vorteig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

4. 7g frische Hefe durch Rühren in 75ml kaltem Wasser auflösen.
5. Jeweils 1 EL Salz und Zucker, sowie den Vorteig und ca. 230g Mehl (das könnt ihr ggf. auch erhöhen) hinzufügen und zu einem zähen Teig kneten/rühren. Anschließend 15 Minuten mit dem Handrührer auf mittlerer Stufe durchkneten. Der Teig ist optimal, wenn er ein "Klumpen" und nicht am Rand der Schüssel kleben bleibt, jedoch dennoch nachgiebig und locker erscheint (das braucht einfach etwas Übung, beim ersten Mal hat es bei mir auch nicht wirklich geklappt).
6. Den Teig 1 1/2 Stunden gehen lassen.
Nun kann der Teig zu Baguettes geformt werden:


Die Baguette in dem auf 240° (Heißluft) vorgeheizten Ofen für 10 Minuten backen. Anschließend die Temperatur auf 200° verringern und weitere 20 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Da ein blankes Baguette nicht gerade ein Hit ist und ich schließlich noch etwas Fischiges in das Kistchen packen wollte, machte ich noch eine Shrimpsbutter und Forellenmus. Diese füllte ich in zwei gleiche Gläser, die ebenfalls mit Masking Tape und einem selbst geschriebenen Etikett verziert wurden.

Das Rezept für die Shrimpsbutter fand ich hier. Es war leider auf Englisch und ich hatte nicht alle Zutaten da, deshalb hier meine Variante. Der Inhalt reicht für ein mittelgroßes Glas.:
1. ca. 50g Butter in einem Topf/Pfanne schmelzen und 125g geschälte Shrimps hinzufügen. Diese 2 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
2. 1 EL Weinbrand hinzufügen und nochmal kurz kochen lassen.
3. Nun alles in einem Gefäß mixen mit Pürierstab oä.
4. Der Masse 1/4 Teelöffel Cayenne Pfeffer, 1 EL Limonensaft, ca. 30-40g Butter und Salz (nach Geschmack) hinzufügen. Alles nochmal durchpürieren und in ein Glas füllen.

Das Rezept für das Forellenmuß hat mir meine liebe Tante verraten. Es ist wirklich einfach und sehr schnell gemacht. Auch hier reicht die Menge für ein mittelgroßes Glas.
125g geräucherte Forellen mit 63g weicher Butter, 62g Kräuterfrischkäse,1TL Meeretich und Pfeffer (nach Geschmack) in einem Gefäß pürieren bis ihr ein schönes Muß habt. Dieses in ein Glas füllen. Schon ist das Muß verschenkbereit und schmeckt sehr lecker!


So nun waren für den schönen Abend bereits Baguette mit Shrimpsbutter und Forellenmuß in meinem Körbchen. Dazu sollte sie feinen Wein trinken, der ebenfalls im Korb war. Außerdem kaufte ich noch im Laden eine Packung gebrannte Mandeln (ich hatte keine Zeit mehr sie selbst zu machen), die ich ein ein Folientütchen steckte. 



Der kulinarische Teil war also abgehakt und fertig. Aber eine Sache fehlte mir noch und zwar eine hübsche Karte. Da mir die liebe Zeit leider nicht in großen Mengen zur Verfügung stand, entschloss ich mich für eine schnelle Karte. Die Karte hatte ich hier auf dem Blog Paper Trufflez entdeckt und mit zum Korb passenden Farben nachgebastelt.



Nun wurde alles hübsch in das Kistchen gesteckt und arrangiert. Fertig :)


Verschenkt ihr auch gerne Essen? Oder habt ihr ein anderes Geschenk, das ihr gerne immer wieder verschenkt?
Ein schönes Wochenende euch noch!!!