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01.12.13

schokoladiger Seelentroester

Huhu zusammen!!!
Hach...jetzt ist schon der 1. Advent! Meine Güte, wie die Zeit davon rennt! Heute in vier Wochen mache ich mich schon auf den Weg gen Dublin mit einem Abstecher nach London. Huiui! Da freue ich mich schon so sehr darauf! Neujahr werde ich nämlich London unsicher machen und dann 13 Wochen mein Auslandspraktikum in Dublin absolvieren, sowie zum Schluss noch 1 Woche durch Irland reisen. Ich bin ja schon so aufgeregt und ganz hibbelig deswegen.  Das wird mein bisher größtes Abenteuer, vor allem da ich mit dem Auto fahren werde. Und das wo ich doch so ein "grandioser" Autofahrer bin. Tja bei dem Gedanken Linksverkehr wird mir schon etwas übel, aber das verdränge ich im Moment erfolgreich und freue mich einfach nur auf fast vier Monate Abenteuer und neue Erfahrungen :) So nun genug geschwärmt, ich werde euch in nächster Zeit bestimmt noch öfter über Irland voll plappern.

Heute möchte ich euch kleine, leckere Seelentrösterchen zeigen. Schokoladen-Brownies, die ein abgewandeltes Rezept von Leila Lindholms 2. Backbuch sind. Neulich war ich nämlich so deprimiert vom Lernen, dass ich ein bisschen Abwechslung brauchte und was hilft besser als Backen und Schokolade?






Für den Teig müsst ihr Butter und Zucker zu einer cremigen Masse verrühren. Anschließend Kakao und Zuckerrübensirup hinzufügen. Nicht verzweifeln, falls der Teig in diesem Stadium zu fest ist, es wird besser :) Nun die Eier einzeln unterschlagen. Zum Schluss das Mehl unterheben. Den Teig auf ein tiefes mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen.
Im auf 175° C vorgeheizten Ofen ca. 25-30 Minuten backen (je nach Ofen). In der Mitte sollte der Teig noch klebrig sein. Bei mir war er das nach dem Backen nicht mehr, zumindest der Stäbchenprobe zufolge. Aber er war super lecker und trotzdem "knietschig".





Für die Glasur Sahne und Milch aufkochen. Dann die gehackte Schokolade unterrühren, so dass eine glatte Masse entsteht. Diese leicht abkühlen lassen und über den ausgekühlten Kuchen schütten. Meine Masse war noch etwas zu flüssig, aber so wurde der ganze Kuchen schön eingehüllt und ich konnte die Reste essen. Yummy :)
Dann den Kuchen gut durchkühlen lassen und aufessen! Oder hübsch verpacken und weiter verschenken.





Da eine liebe Freundin auch etwas niedergeschlagen war, habe ich ihr ein großes Stück Brownie abgeschnitten und als kleines Trösterchen verpackt. Dazu braucht ihr einfach nur Alufolie. Zuerst das Kuchenstück (geht auch mit "kaltem Hund" gut) in Alufolie verpacken. Dann aus Alufolie vier "Schnüre" drehen und als Arme und Beine an die Seiten kleben. Zuletzt noch ein Gesicht aufmalen, eine kleine Botschaft in die Hände drücken (hallo, liebes Pattefix) und fertig :)

 
(zum sicheren Transport hab ich das Männchen in eine Box gepackt)

Dann wünsche ich euch allen eine tolle Weihnachtszeit!!!



--> Dieses Weihnachtsvideo finde ich einfach nur super süß ♥

--> In Amerika wurde die letzten Tage ja Thanks Giving gefeiert. Ich würde dieses Fest auch total gerne mal feiern, da ich es so eine schöne Idee finde einfach mal "Danke" zusagen. Irgendwie machen wir das im Alltag viel zu selten. Dabei bin ich über dieses Video gestolpert, das ich auch einfach nur herzig finde und teilweise so wahr.

--> Diese Fotosession mit wunderschönen Fotos stimmte mich schon mal auf den kommenden Winter ein (auch wenn ich erstaunlicher Weise noch gar kein Verlangen nach Schnee habe).

28.03.13

PAMK: Kindheitserinnerungen

Guten Tag zusammen,
vielleicht kennt ihr auch die Aktion "Post aus meiner Küche"?
Es gibt sie mittlerweile schon ein Jahr. Dabei wird immer ein Thema bestimmt, zu welchem man einem Tauschpartner in der Küche Leckereien werkelt. Im Gegenzug erhält man auch ein leckeres Päckchen vom Tauschpartner. So haben alle etwas davon und man lernt neue Rezepte und Essen kennen. Ich finde diese Aktion soo klasse und möchte schon so lange daran teilnehmen. Leider lagen die Termine bisher immer so, dass ich durch Prüfungen oder viele andere Termine keine Zeit hatte mit zu machen. Dieses Mal lag der Termin aber sehr passend für mich, so dass ich diesen Sonntag (und halben Samstag) viel in der Küche stand und so einiges gebacken habe. Leider hatte ich so meine Probleme mit unserem neuen Ofen. Den haben wir erst seit ca. 2 Wochen und er "verhält" sich einfach ganz anders als der Alte, den leider das Zeitliche gesegnet hat. Ich hoffe, dass sich meine Tauschpartnerin trotzdem gefreut hat.

Meine Kindheit ist zwar noch nicht lange her, aber um so länger ich darüber nach dachte, desto mehr Lieblingsgebäcke fielen mir ein. Als erstes ist da natürlich Mama's Marmorkuchen. Den habe ich schon immer geliebt und tue ich immer noch. Am liebsten mit richtig viel Schokoladenkuvertüre und Smarties :) Ein richtiger Kindergeburtstagskuchen eben! Das war auch der erste Kuchen, den ich ganz allein backen konnte. Für mich also sehr besonders.



Da ich einen großen Marmorkuchen schlecht verschicken konnte, hab ich einfach kleine Marmor-Gugls gebacken. Ja, das Gugl-Fieber hat auch mich erreicht (mehr dazu demnächst).





Die Gugl habe ich zusammen mit den restlichen Smarties (ich habe Smarties immer geliebt) in ein Glas gesteckt. Ich fand das ganz hübsch mit den vielen Farben...



09.03.13

Geschenkkorb: Fischbutter (2) & Baguette

Hallihallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch zeigen, wie ich einen Geschenkkorb für meine Oma zum Geburtstag gemacht habe. Es sei schon mal vorweggenommen, dass sie sich riesig darüber gefreut hat :)
Ich hatte lange überlegt, was ich ihr denn schenken könnte. Mittlerweile ist es für mich immer schwieriger die "älteren" Verwandten zu beschenken. Erstens habe ich ihnen schon so viel gebastelt und zweitens haben sie schon genug "Tüddelkram" rumstehen. Daher greife ich oft auf selbstgemachte Süßigkeiten als Geschenk zurück. Allerdings steht meine Oma nicht so sehr auf Süßkram. Also fiel auch dieser Plan flach. Glücklicherweise erinnerte ich mich daran, dass sie Fisch sehr mag und so ergab eins das andere und ich werkelte einen "Schönen-Abend-Korb" für sie.



Als "Korb" nahm ich eine alte Mandarinen-Kiste, welche ich, so hoffe ich zumindest, hübsch verpackt habe:



In die Kiste kam, wie ihr auf dem rechten Bild oben sehen könnt, eine kleine Flasche Wein. Diese umwickelte ich mit einem weiteren Stück der Serviette und zwei unterschiedlichen Masking Tapes (ich war so aufgeregt, dass ich sie endlich mal benutzen konnte).
Die Flasche Wein sollte zu dem selbstgemachten Baguette passen.

Das Rezept für das Baguette entnahm ich dem tollen Buch "Backen mit Leila" von Leila Lindholm. Allerdings musste ich es etwas ändern, damit die Menge stimmte und ich "gewöhnliches" Weizenmehl verwenden konnte. So ergibt das Rezept zwei mittelgroße Baguette:

1. 3g frische Hefe durch Rühren in 150ml kaltem Wasser auflösen.
2. 150g Mehl hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.
3. Den Vorteig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

4. 7g frische Hefe durch Rühren in 75ml kaltem Wasser auflösen.
5. Jeweils 1 EL Salz und Zucker, sowie den Vorteig und ca. 230g Mehl (das könnt ihr ggf. auch erhöhen) hinzufügen und zu einem zähen Teig kneten/rühren. Anschließend 15 Minuten mit dem Handrührer auf mittlerer Stufe durchkneten. Der Teig ist optimal, wenn er ein "Klumpen" und nicht am Rand der Schüssel kleben bleibt, jedoch dennoch nachgiebig und locker erscheint (das braucht einfach etwas Übung, beim ersten Mal hat es bei mir auch nicht wirklich geklappt).
6. Den Teig 1 1/2 Stunden gehen lassen.
Nun kann der Teig zu Baguettes geformt werden:


Die Baguette in dem auf 240° (Heißluft) vorgeheizten Ofen für 10 Minuten backen. Anschließend die Temperatur auf 200° verringern und weitere 20 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Da ein blankes Baguette nicht gerade ein Hit ist und ich schließlich noch etwas Fischiges in das Kistchen packen wollte, machte ich noch eine Shrimpsbutter und Forellenmus. Diese füllte ich in zwei gleiche Gläser, die ebenfalls mit Masking Tape und einem selbst geschriebenen Etikett verziert wurden.

Das Rezept für die Shrimpsbutter fand ich hier. Es war leider auf Englisch und ich hatte nicht alle Zutaten da, deshalb hier meine Variante. Der Inhalt reicht für ein mittelgroßes Glas.:
1. ca. 50g Butter in einem Topf/Pfanne schmelzen und 125g geschälte Shrimps hinzufügen. Diese 2 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
2. 1 EL Weinbrand hinzufügen und nochmal kurz kochen lassen.
3. Nun alles in einem Gefäß mixen mit Pürierstab oä.
4. Der Masse 1/4 Teelöffel Cayenne Pfeffer, 1 EL Limonensaft, ca. 30-40g Butter und Salz (nach Geschmack) hinzufügen. Alles nochmal durchpürieren und in ein Glas füllen.

Das Rezept für das Forellenmuß hat mir meine liebe Tante verraten. Es ist wirklich einfach und sehr schnell gemacht. Auch hier reicht die Menge für ein mittelgroßes Glas.
125g geräucherte Forellen mit 63g weicher Butter, 62g Kräuterfrischkäse,1TL Meeretich und Pfeffer (nach Geschmack) in einem Gefäß pürieren bis ihr ein schönes Muß habt. Dieses in ein Glas füllen. Schon ist das Muß verschenkbereit und schmeckt sehr lecker!


So nun waren für den schönen Abend bereits Baguette mit Shrimpsbutter und Forellenmuß in meinem Körbchen. Dazu sollte sie feinen Wein trinken, der ebenfalls im Korb war. Außerdem kaufte ich noch im Laden eine Packung gebrannte Mandeln (ich hatte keine Zeit mehr sie selbst zu machen), die ich ein ein Folientütchen steckte. 



Der kulinarische Teil war also abgehakt und fertig. Aber eine Sache fehlte mir noch und zwar eine hübsche Karte. Da mir die liebe Zeit leider nicht in großen Mengen zur Verfügung stand, entschloss ich mich für eine schnelle Karte. Die Karte hatte ich hier auf dem Blog Paper Trufflez entdeckt und mit zum Korb passenden Farben nachgebastelt.



Nun wurde alles hübsch in das Kistchen gesteckt und arrangiert. Fertig :)


Verschenkt ihr auch gerne Essen? Oder habt ihr ein anderes Geschenk, das ihr gerne immer wieder verschenkt?
Ein schönes Wochenende euch noch!!!

25.01.13

Baumkuchenecken

Hallihallo ihr Lieben!!!
Heute möchte ich euch ein kleines schokoladiges und super leckeres Highlight unserer diesjährigen Weihnachtsleckereien vorstellen.




Wie jedes Jahr haben mein Bruder und ich der Verwandtschaft zu Weihnachten ein Pralinentütchen gemacht. Mit am besten kamen dabei die Baumkuchenecken an, die ich dieses Jahr zum ersten Mal ausprobiert habe. Da sie so beliebt waren, habe ich neulich, um mich vom Lernen abzulenken, gleich nochmal eine Ladung gebacken. Hach...ich sag euch...sooo lecker :) Weicher, saftiger Kuchen umhüllt von dunkler Schokolade, die beim Reinbeisen knackt und im Mund zerschmilzt...mhmm..hört sich fast an wie aus einer Werbung oder?



Das Rezept für diese tollen Baumkuchenecken, könnt ihr hier finden. Nach meiner bisherigen Erfahrung würde ich euch jedoch empfehlen beim Backen die Einstellung "Grillen" zu verwenden. Ich hatte beim ersten Mal Ober- und Unterhitze benutzt, was nicht wirklich gut funktionierte bzw. mein Baumkuchen hatte keine Schichten. Aber mit Grillen hat es super geklappt :)



Findet ihr die Tassen und Tellerchen hier nicht auch unglaublich süß?
Ich habe das Geschirr mal von meiner Oma zum Puppenspielen geschenkt bekommen. Es ist aus Porzellan und deshalb musste ich immer ganz vorsichtig damit umgehen. Da ich ja schon länger nicht mehr mit Puppen spiele, dachte ich gar nicht mehr an das Geschirr. Neulich habe ich es aber in meinem kleinen Picknickkorb gefunden und war entzückt ♥ Weil das Geschhirr so mini ist, kann ich es für normales Gebäck nicht zum Fotografieren verwenden. Deshalb kamen mir die Baumkuchenecken gerade recht. Huiui...ich mag die dünnen Tassen und die zarten Tellerchen und die hübschen Vögelchen darauf so sehr. 



So genug über Tassen geschwärmt. Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!!! Vielleicht lässt sich auch mal hier im Süden Deutschlands die Sonne blicken.

10.12.12

Mein Chai Adventure

Ich trinke keinen Kaffee und mag keinen Tee. Alkohol schmeckt mir auch nicht.
Was kann man also Heißes im Winter trinken?
Nur Kinderpunsch immer und immer wieder?
Diese Frage beschäftigt mich schon lange, vor allem wenn ich krank bin und gerne etwas Warmes trinken würde, aber einfach zu anspruchsvoll bin was diese Dinge angeht. Daher war ich überglücklich, als ich letzten Winter auf diversen Blogs von Chai Latte, einem warmen Milch-Gewürz-Tee-Getränk, gelesen habe. Das hörte sich klasse an! Und so begann es, mein Chai Adventure.



Zuerst googlete ich wie man diesen ominösen Chai Latte herstellt. Auf unterschiedlichen Seiten wurde geraten Chai Tee zu kochen und diesen mit einem Schuss Milch zu versehen. Gelesen, getan. Ab in den Supermarkt eine Packung Chai Teebeutelchen kaufen und zu Hause gleich aufsetzen. Anschließend einen Schuss Milch hinzugefügt und mit freudiger Erwartung den ersten Schluck genommen. Pfui! Schmeckt ja wieder nur nach Tee! Für mich also nach fast nichts! Enttäuschung!



Damit schloss ich das Projekt Chai Latte erst einmal ab. Vor ein paar Tagen fing ich mir, wie bereits erzählt, eine heftige Erkältung ein und hatte großes Verlangen nach Heißgetränken. Zufälligerweise tauchten genau zu dieser Zeit Chai Latte Tipps auf den Blogs cityglamblog und nicest things auf, die ich beide gerne lese. Ina empfahl den Tee direkt in warmer Milch aufzubrühen (und noch andere Zutaten hinzuzufügen, die ich auf die Schnelle nicht im Schrank fand). Das musste ich doch glatt ausprobieren und noch mit etwas gemahlenem Zimt ergänzen. Nun probierte ich schon etwas skeptischer. Aber anders als erwartet, hat es relativ gut geschmeckt und nicht mehr ganz so sehr nach Tee. Allerdings schrieb Ina auch etwas von Chai Latte Pulver. Das hörte sich so toll an, dass ich meiner Mutter davon berichtete, welche mir, lieb wie sie ist, gleich eine Packung Chai Latte Pulver mitbrachte. Und ich sag euch, das hat mir gut geschmeckt. Freude. Nur ein bisschen süß war es. Daher verdünne ich das Ganze einfach mit etwas mehr Wasser und Milch als auf der Packung beschrieben.



Die tolle Idee von Vera selbst einen Chai Tee Sirup zu kochen ließ mich aber auch nicht mehr los und so musste ich das ebenfalls testen. Der Sirup war wirklich schnell und einfach gekocht. Ich habe nur die halbe Menge gemacht, da ich nicht so viel trinke und Angst hatte, dass mir der Sirup sonst verdirbt.
Und was soll ich sagen, der Sirup mit Milch hat super lecker geschmeckt. Freu. Mein Sirup ist nur etwas zu süß geraten (vielleicht weil ich statt dem schwarz Tee den Chai Tee (irgendwie muss ich ihn ja los werden) genommen habe), aber das kann ich ja nächstes Mal ganz leicht ändern.



Den Sirup habe ich außerdem genutzt, um Chai-Plätzchen zu backen. Dafür habe ich ein Schokoladen-Plätzchen-Rezept aus der neuen Sweet Dreams genommen und mit dem Sirup aufgepeppt. Wenn ihr das auch mal ausprobieren wollt, ist hier mein Sirup-Plätzchen-Rezept:



Zuerst müssen Mehl, Zucker und Kakao gemischt werden. Anschließend werden die Butter in Flöckchen (kleine Mini-Stücke), 1 EL eures Chai Sirups und das Ei hinzugefügt und alles zu einem Teig geknetet (das dauert etwas und klappt mit den Händen am besten). Den in Folie gewickelten Teig kühlt ihr nun für ca. 60 Minuten.
In dieser Zeit könnt ihr die Creme vorbereiten. Dafür die Sahne erhitzen und die gehackte Schokolade darin schmelzen. Wenn ihr alles zu einer cremigen Konsistenz gerührt habt, fügt ihr noch 4-6 Teelöffel Chai Sirup und etwas Zimtpulver hinzu. Da probiert ihr am besten immer wieder die Creme bis sie euch schmeckt. Allerdings müsst ihr bedenken, dass der Geschmack, wenn die Creme abgekühlt ist, intensiver wird (find ich). Die Creme stellt ihr nun auch kalt, damit sie nicht mehr so flüssig ist.
Nun holt ihr euren Teig, rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und stecht Sterne/Tannenbäume/Herzen/usw. aus. Denkt daran, dass ihr immer zwei gleiche Plätzchen braucht. Die Plätzchen kommen dann für 10-12 Minuten in den auf 180° vorgeheizten Ofen.
Wenn die Plätzchen und auch Creme abgekühlt sind, bestreicht ihr jeweils ein Plätzchen mit Creme und legt ein zweites darauf.
Wer mag kann die Plätzchen dann noch mit weißer Kuvertüre verzieren. Fertig!
Bei mir hat das Verzieren leider nicht so gut geklappt. Eine Spritze eignet sich wohl doch nicht so gut zum Schokolade-Spritzen...naja...aber hauptsache die Kekse schmecken.



Auf die Idee mit dem Keks-Spieß hat mich übrigens Persis von ein Keks für unterwegs (ein sehr "leckerer" und schöner Blog) mit ihren hübschen Tannenbäumchen gebracht.



Die "Pullis" meiner Tassen sind übrigens nach einer Anleitung aus der letzten deutschen Mollie Makes entstanden. Mir waren meine Tassen zu langweilig bzw. der Aufdruck schon so verblasst. Daher hab ich einen Pulli gehäkelt und meine Mutter hat der anderen einen gestrickt (beim Stricken hab ich einfach zwei linke Hände). Da mein Pulli zu groß wurde, habe ich ihn kurzer Hand zum Rollkragenpulli gemacht, sieht auch irgendwie witzig aus, find ich.

02.12.12

Scones mit Himbeer-Curd

Einen schönen 1.Advent ihr Lieben!!!
Passend zum ersten Advent hat es bei uns heute sogar ein bisschen geschneit. Das war so schön und hat mich über die eisige Kälte hinweg getröstet.
Heute morgen wurden wir außerdem von meiner Oma und Opa zum Frühstücken in ein Restaurant eingeladen. Das war lecker. Ich bin zwar eigentlich kein großer "Frühstücker" und meist ziemlich schnell satt, aber dieses Frühstück war so lecker, dass sogar ich über die Strenge geschlagen habe :)
Während dem Frühstück ist mir auch eingefallen, dass ich euch schon lange mal die Scones mit Himbeer-Curd zeigen wollte, dich ich vor einer Weile gemacht habe.



Meine Mutter hatte vor einiger Zeit zu ihrem Geburtstagsfrühstück ein paar liebe Freunde eingeladen und dafür hatte ich Scones gebacken und Himbeer-Curd hergestellt.



Ich wollte beides schon so lange ausprobieren und da hatte ich endlich die passende Gelegenheit dazu. Und es war sehr lecker! Die Scones alleine haben uns allen nicht so gut geschmeckt, aber mit dem Himbeer-Curd zusammen war das super lecker :)
Das Rezept für die Scones habe ich nach dem tollen Rezept von Lykkelig gebacken. Meine Scones waren leider nicht ganz so schön. Irgendwie ist mir der Teig nicht so gut gelungen, aber da sie geschmeckt haben, war es mir ausnahmsweise mal egal.



Das Himbeer-Curd Rezept habe ich hier auf dem tollen Blog Fee ist mein Name entdeckt. Das Sieben der Himbeeren fand ich nicht so witzig, das ist immer so eine Arbeit, aber es hat sich gelohnt :)



Das war zwar jetzt kein wirklich weihnachtlicher Post, aber ich denke bei den vielen Erkältungs-Bazillen (von denen mich auch eine erwischt hat), die überall rumschwirren, schadet etwas Obst in Form eines leckeren Brotaufstriches nicht.
Aber demnächst wird es hier auch winterlicher. Ich hab noch einiges vor, jetzt muss ich nur noch die Zeit dazu finden.
Eins wollte ich euch noch empfehlen. Christina Greve, deren Blog ich super gern lese, macht gerade eine tolle Aktion, wie ich finde. "Setting your 2013 Goals - 24 steps in 24 days". Ich finde das hört sich gut an und bemühe mich an dieser Aktion teilzunehmen bzw. mich von ihren Aufgaben und Ideen inspirieren zu lassen. Ein paar kleine Ziele können nie schaden, finde ich.
Eine schöne Woche euch allen!!!

30.10.12

Apple Crumble mit Vanille-Eis

Hallihallooo!!!
Im Moment bin ich ziemlich beschäftigt, weshalb ich immer noch nicht so regelmäßig bloggen kann. Vorletztes Wochenende hatte ich endlich wieder zwei Fotoshootings und es war sooo toll. Hach ich hatte großen Spaß dabei, jetzt bräuchte ich nur noch weitere Freiwillige hihi ;) Außerdem habe ich es geschafft und meine Website überarbeitet bzw. neu gestaltet. Das kostet immer jede Menge Nerven, zumindest mich. Wenn einfach nichts funktioniert, wie man es sich vorstellt, dann würde ich meist am liebsten den Laptop aus dem Fenster werfen. Aber man kann es ja nicht ändern, daher durchatmen und lieber was Süßes essen :)

 

Zum Beispiel warmen Apple Crumble mit kaltem Vanille-Eis nach einem Rezept, das ich hier gefunden habe. So lecker!
Dafür braucht ihr natürlich Äpfel, die es im Moment ja in großen Mengen frisch zu kaufen oder im eigenen Garten gibt.



Neben dem Vanille-Eis braucht ihr für den Crumble drei große Äpfel, die ihr schält, in Scheiben schneidet und in eine Backform oder ähnliches Backfestes legt.

Für die Streußel verknetet ihr 175g Mehl mit 100g Zucker, 120g Butter und einem Päckchen Vanillinzucker. Falls der Teig noch zu weich ist, könnt ihr ihn für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Nun die Streußel über den Äpfeln verteilen und alles mit Zimt-Zucker bestreuen.

Und ab damit in den Ofen bei 150°C Heißluft für 20-30 Minuten. Anschließend kleine Portionen davon auf einem Teller mit einer Kugel Vanille-Eis anrichten.
Guten Apettit!





Ich finde, man kann den Apple Crumble gut als Dessert oder auch zum Kaffe essen. Wir mochten ihn alle sehr gerne und er ist auch schnell gemacht.
Eine schöne Woche und Feiertag euch allen!!!

23.08.12

Birnentarte mit Streuseln

Hallihallo zusammen!!!
Der Urlaub ist mit großen Schritten näher gerückt und so ist das schon mein letzter Eintrag bevor ich nach Dänemark abdampfe :)
Eigentlich wollte ich in der letzten Woche noch viel mehr zeigen und ein paar Einträge vorbereiten, aber mich hat eine Sommergrippe voll erwischt, so dass ich die ganze Woche mehr oder weniger nur im Bett lag und total schlapp war. Aber jetzt geht's schon wieder einigermaßen und ich bin fleißig am Zeug zusammen suchen und packen. Hach...ich freu mich schon so sehr auf mein geliebtes Dänemark.



Aber ich wollte mich nicht ohne eine Kleinigkeit in den Urlaub verabschieden. Daher kommen hier Fotos und ein Rezept für eine Birnentarte, die ich neulich mit Birnen aus dem eigenen Garten gebacken habe. So lecker!!! Das Rezept habe ich aus dem Buch "Backen mit Leila" von Leila Lindholm (so ein "leckeres" Buch) und ich hab es noch ein bisschen für uns verändert bzw. mit Streußeln ergänzt :)



Für den Teig Mehl und Puderzucker vermischen. Die kalte Butter in kleinen Stückchen darunterkneten. Nun das Ei und Wasser hinzufügen und alles zu einem Teig kneten. Diesen in Frischhaltefolie verpackt für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

In der Zeit könnt ihr die Masse für den Belag richten. Dafür müsst ihr die Marzipanrohmasse in Fitzelchen reiben. Das funktioniert mit einer ganz gewöhnlichen Gemüsereibe erstaunlich gut. Dann einfach alle Zutaten für den Belag vermischen und fertig ist er.

Die Birnenhälften könnt ihr entweder aus der Dose nehmen oder frische, wie ich. Frische Birnen müsst ihr natürlich schälen, entkernen und in Viertel schneiden (Hälften waren mir zu kompliziert). Dann sollen sie pochiert werden. Ich hab vielleicht blöd geguckt, als ich das gelesen habe. Was um Himmelswillen ist Pochieren? Aber gut, für was gibt es Google, meinen Retter in der Not? Daher weiß ich jetzt wie man Birnen pochiert. Dafür nehmt ihr einfach 1/2 Liter Wasser und kocht diesen zusammen mit 3 EL und 2 Packungen Vanillin-Zucker auf. Schwupps die Birnenhälften dazu schütten und für ca. 5 Minuten ziehen lassen. Dann aus dem Wasser fischen und abtropfen lassen.

Für die Streußel einfach alle Zutaten miteinander verkneten. Lecker!



Dann beginnt das fröhliche Schichten. Nehmt eine Tarteform, die ihr eingefettet und bemehlt habt. In diese legt ihr nun euren Teig, den ihr zuvor dünn und ungefähr kreisförmig ausgerollt habt. Anschließend muss der Belag, der einer flüssigen Sauce gleicht, auf den Teig geschüttet werden. Nun drapiert ihr die Birnen hübsch in die Form. Das muss etwas vorsichtig von statten gehen, damit das Ganze nicht überläuft (war zumindest bei mir so). Zu guter Letzt noch die Streußel über alles streuen.
Dann die Tarte in dem auf 175°C vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten backen.
Tisch decken und genießen :)



Die Blümchen (Korn- und Ringelblumen) habe ich auf einem "Düngerblumenfeld" gepflückt, auf dem neben diesen hübschen Blümchen auch noch Sonnenblumen blühen. So schön! Ich liebe diese Kombination aus blau, gelb und orange. Einfach Sommer für mich!

Euch wünsche ich auch noch einen super schönen Sommer!!!
Bis in drei Wochen!!!

16.08.12

Mini-Donuts



Vorgestern habe ich meine Oma und Opa besucht. Das haben sie sich schon lange gewünscht und jetzt hatte ich endlich mal Zeit dazu. Meine Oma liebt Donuts seit sie vor Jahren ihre Schwester in Amerika besucht und dort jeden Morgen Donuts gefrühstückt hat. Deshalb hat sie sich irgendwann mal einen Mini-Donutmaker gekauft. Da meine Oma und Opa dachten die Donuts wären orginal amerikanisch am besten, kauften sie sich auch noch einen Fertig-Teig dazu. Der war aber anscheinend so scheußlich, dass sie den Maker im hinterletzten Eck versteckt und nicht wieder hervorgeholt haben. Tja aber sie begingen den Fehler mir zu erzählen, dass sie über so ein Maschinchen verfügen :)
Da leuteten gleich alle meine "Back-Dekorier-Glöckchen" und wir haben uns zum Donut backen verabredet. Motiviert, wie ich war, bot ich an den Teig zu machen und mit zu bringen. Tja...aber mit welchem Teig schmecken Donuts am besten? Und überhaupt welcher eignet sich für den Donutmaker? Meine Oma schwärmte ständig von Hefeteig, aber ich fand für den Donutmaker nur Rezepte ohne Hefe.



Nach langer Google-Suche hatte ich dann ein paar Rezepte gefunden. Da ich jedoch kein so großer Hefefreund bin und dem Rezept nicht getraut habe, machte ich gleich noch einen zweiten Teig ohne Hefe. Diese transportierte ich zu meiner Oma und Opa und wir machten es uns gemeinsam mit dem Donutmaker auf der Terrasse gemütlich, wo wir nacheinander unsere Teige verbucken. Das war schön!



Das Rezept für den Teig ohne Hefe habe ich hier gefunden und auch fast genauso befolgt. Da in den Kommentaren ein Tipp zum Einsatz von Zitronenaroma gegeben wurde, schüttete ich auch kurzerhand ein halbes Fläschchen in den Teig. Das hat auch wirklich geholfen, denn so schmeckte der Teig leicht zitronig. Lecker. Außerdem habe ich, wie ebenfalls in den Kommentaren geraten wurde, nicht ein ganzes Päckchen Backpulver verwendet, sondern ein halbes oder 2/3, so genau weiß ich das nicht. Uns haben diese Donuts sehr gut geschmeckt. Am besten schmeckten sie aber frisch aus dem Maker, in dem wir sie ungefähr 3 Minuten gebacken haben. Mjamjam. Ein paar ließen wir auskühlen, um sie mit Kuvertüre zu überziehen. Das hat auch gut geschmeckt, aber die Donuts waren dann nicht mehr luftig leicht, sondern etwas kompakter und so knitschig, fast Tintenfischringartig (aber nicht ganz so schlimm).



Das Hefeteigrezept fand ich hier auf einer Donutseite. Allerdings war mir das viel zu viel Teig, so dass ich nur Teig von 175g Mehl gemacht habe. Dadurch haben sich meine Mengen etwas verändert und der Teig wurde sehr flüssig. Für die Maschine war das perfekt, denn so konnte ich den Teig gut einfüllen. Gebacken haben wir diese Donuts für 5 Minuten im Maker. Dieses Rezept hat für uns etwas geschmacksneutral geschmeckt. Ich hätte vielleicht mehr Zucker oder ein Aroma rein machen sollen. Mit Schokoüberzug war es dann aber ganz gut. Aber auch hier waren die frisch Gebackenen am besten.



Als Schokoüberzug haben wir übrigens einfach nur 100g Zartbitterkuvertüre geschmolzen und dann über die Donuts gepinselt. Über die restlichen Donuts haben wir Puderzucker gestreut. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schmeckt auch gut!

Es war ein toller Tag mit leckeren Donuts, wie ich fand :)
Eine schöne Woche euch noch!!!
Liebe Grüße
Stephanie