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01.12.13

schokoladiger Seelentroester

Huhu zusammen!!!
Hach...jetzt ist schon der 1. Advent! Meine Güte, wie die Zeit davon rennt! Heute in vier Wochen mache ich mich schon auf den Weg gen Dublin mit einem Abstecher nach London. Huiui! Da freue ich mich schon so sehr darauf! Neujahr werde ich nämlich London unsicher machen und dann 13 Wochen mein Auslandspraktikum in Dublin absolvieren, sowie zum Schluss noch 1 Woche durch Irland reisen. Ich bin ja schon so aufgeregt und ganz hibbelig deswegen.  Das wird mein bisher größtes Abenteuer, vor allem da ich mit dem Auto fahren werde. Und das wo ich doch so ein "grandioser" Autofahrer bin. Tja bei dem Gedanken Linksverkehr wird mir schon etwas übel, aber das verdränge ich im Moment erfolgreich und freue mich einfach nur auf fast vier Monate Abenteuer und neue Erfahrungen :) So nun genug geschwärmt, ich werde euch in nächster Zeit bestimmt noch öfter über Irland voll plappern.

Heute möchte ich euch kleine, leckere Seelentrösterchen zeigen. Schokoladen-Brownies, die ein abgewandeltes Rezept von Leila Lindholms 2. Backbuch sind. Neulich war ich nämlich so deprimiert vom Lernen, dass ich ein bisschen Abwechslung brauchte und was hilft besser als Backen und Schokolade?






Für den Teig müsst ihr Butter und Zucker zu einer cremigen Masse verrühren. Anschließend Kakao und Zuckerrübensirup hinzufügen. Nicht verzweifeln, falls der Teig in diesem Stadium zu fest ist, es wird besser :) Nun die Eier einzeln unterschlagen. Zum Schluss das Mehl unterheben. Den Teig auf ein tiefes mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen.
Im auf 175° C vorgeheizten Ofen ca. 25-30 Minuten backen (je nach Ofen). In der Mitte sollte der Teig noch klebrig sein. Bei mir war er das nach dem Backen nicht mehr, zumindest der Stäbchenprobe zufolge. Aber er war super lecker und trotzdem "knietschig".





Für die Glasur Sahne und Milch aufkochen. Dann die gehackte Schokolade unterrühren, so dass eine glatte Masse entsteht. Diese leicht abkühlen lassen und über den ausgekühlten Kuchen schütten. Meine Masse war noch etwas zu flüssig, aber so wurde der ganze Kuchen schön eingehüllt und ich konnte die Reste essen. Yummy :)
Dann den Kuchen gut durchkühlen lassen und aufessen! Oder hübsch verpacken und weiter verschenken.





Da eine liebe Freundin auch etwas niedergeschlagen war, habe ich ihr ein großes Stück Brownie abgeschnitten und als kleines Trösterchen verpackt. Dazu braucht ihr einfach nur Alufolie. Zuerst das Kuchenstück (geht auch mit "kaltem Hund" gut) in Alufolie verpacken. Dann aus Alufolie vier "Schnüre" drehen und als Arme und Beine an die Seiten kleben. Zuletzt noch ein Gesicht aufmalen, eine kleine Botschaft in die Hände drücken (hallo, liebes Pattefix) und fertig :)

 
(zum sicheren Transport hab ich das Männchen in eine Box gepackt)

Dann wünsche ich euch allen eine tolle Weihnachtszeit!!!



--> Dieses Weihnachtsvideo finde ich einfach nur super süß ♥

--> In Amerika wurde die letzten Tage ja Thanks Giving gefeiert. Ich würde dieses Fest auch total gerne mal feiern, da ich es so eine schöne Idee finde einfach mal "Danke" zusagen. Irgendwie machen wir das im Alltag viel zu selten. Dabei bin ich über dieses Video gestolpert, das ich auch einfach nur herzig finde und teilweise so wahr.

--> Diese Fotosession mit wunderschönen Fotos stimmte mich schon mal auf den kommenden Winter ein (auch wenn ich erstaunlicher Weise noch gar kein Verlangen nach Schnee habe).

09.03.13

Geschenkkorb: Fischbutter (2) & Baguette

Hallihallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch zeigen, wie ich einen Geschenkkorb für meine Oma zum Geburtstag gemacht habe. Es sei schon mal vorweggenommen, dass sie sich riesig darüber gefreut hat :)
Ich hatte lange überlegt, was ich ihr denn schenken könnte. Mittlerweile ist es für mich immer schwieriger die "älteren" Verwandten zu beschenken. Erstens habe ich ihnen schon so viel gebastelt und zweitens haben sie schon genug "Tüddelkram" rumstehen. Daher greife ich oft auf selbstgemachte Süßigkeiten als Geschenk zurück. Allerdings steht meine Oma nicht so sehr auf Süßkram. Also fiel auch dieser Plan flach. Glücklicherweise erinnerte ich mich daran, dass sie Fisch sehr mag und so ergab eins das andere und ich werkelte einen "Schönen-Abend-Korb" für sie.



Als "Korb" nahm ich eine alte Mandarinen-Kiste, welche ich, so hoffe ich zumindest, hübsch verpackt habe:



In die Kiste kam, wie ihr auf dem rechten Bild oben sehen könnt, eine kleine Flasche Wein. Diese umwickelte ich mit einem weiteren Stück der Serviette und zwei unterschiedlichen Masking Tapes (ich war so aufgeregt, dass ich sie endlich mal benutzen konnte).
Die Flasche Wein sollte zu dem selbstgemachten Baguette passen.

Das Rezept für das Baguette entnahm ich dem tollen Buch "Backen mit Leila" von Leila Lindholm. Allerdings musste ich es etwas ändern, damit die Menge stimmte und ich "gewöhnliches" Weizenmehl verwenden konnte. So ergibt das Rezept zwei mittelgroße Baguette:

1. 3g frische Hefe durch Rühren in 150ml kaltem Wasser auflösen.
2. 150g Mehl hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.
3. Den Vorteig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

4. 7g frische Hefe durch Rühren in 75ml kaltem Wasser auflösen.
5. Jeweils 1 EL Salz und Zucker, sowie den Vorteig und ca. 230g Mehl (das könnt ihr ggf. auch erhöhen) hinzufügen und zu einem zähen Teig kneten/rühren. Anschließend 15 Minuten mit dem Handrührer auf mittlerer Stufe durchkneten. Der Teig ist optimal, wenn er ein "Klumpen" und nicht am Rand der Schüssel kleben bleibt, jedoch dennoch nachgiebig und locker erscheint (das braucht einfach etwas Übung, beim ersten Mal hat es bei mir auch nicht wirklich geklappt).
6. Den Teig 1 1/2 Stunden gehen lassen.
Nun kann der Teig zu Baguettes geformt werden:


Die Baguette in dem auf 240° (Heißluft) vorgeheizten Ofen für 10 Minuten backen. Anschließend die Temperatur auf 200° verringern und weitere 20 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Da ein blankes Baguette nicht gerade ein Hit ist und ich schließlich noch etwas Fischiges in das Kistchen packen wollte, machte ich noch eine Shrimpsbutter und Forellenmus. Diese füllte ich in zwei gleiche Gläser, die ebenfalls mit Masking Tape und einem selbst geschriebenen Etikett verziert wurden.

Das Rezept für die Shrimpsbutter fand ich hier. Es war leider auf Englisch und ich hatte nicht alle Zutaten da, deshalb hier meine Variante. Der Inhalt reicht für ein mittelgroßes Glas.:
1. ca. 50g Butter in einem Topf/Pfanne schmelzen und 125g geschälte Shrimps hinzufügen. Diese 2 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
2. 1 EL Weinbrand hinzufügen und nochmal kurz kochen lassen.
3. Nun alles in einem Gefäß mixen mit Pürierstab oä.
4. Der Masse 1/4 Teelöffel Cayenne Pfeffer, 1 EL Limonensaft, ca. 30-40g Butter und Salz (nach Geschmack) hinzufügen. Alles nochmal durchpürieren und in ein Glas füllen.

Das Rezept für das Forellenmuß hat mir meine liebe Tante verraten. Es ist wirklich einfach und sehr schnell gemacht. Auch hier reicht die Menge für ein mittelgroßes Glas.
125g geräucherte Forellen mit 63g weicher Butter, 62g Kräuterfrischkäse,1TL Meeretich und Pfeffer (nach Geschmack) in einem Gefäß pürieren bis ihr ein schönes Muß habt. Dieses in ein Glas füllen. Schon ist das Muß verschenkbereit und schmeckt sehr lecker!


So nun waren für den schönen Abend bereits Baguette mit Shrimpsbutter und Forellenmuß in meinem Körbchen. Dazu sollte sie feinen Wein trinken, der ebenfalls im Korb war. Außerdem kaufte ich noch im Laden eine Packung gebrannte Mandeln (ich hatte keine Zeit mehr sie selbst zu machen), die ich ein ein Folientütchen steckte. 



Der kulinarische Teil war also abgehakt und fertig. Aber eine Sache fehlte mir noch und zwar eine hübsche Karte. Da mir die liebe Zeit leider nicht in großen Mengen zur Verfügung stand, entschloss ich mich für eine schnelle Karte. Die Karte hatte ich hier auf dem Blog Paper Trufflez entdeckt und mit zum Korb passenden Farben nachgebastelt.



Nun wurde alles hübsch in das Kistchen gesteckt und arrangiert. Fertig :)


Verschenkt ihr auch gerne Essen? Oder habt ihr ein anderes Geschenk, das ihr gerne immer wieder verschenkt?
Ein schönes Wochenende euch noch!!!